Die Bezeichnung für den Gemeindedienst, der heute beschrieben wird, hat keinen so kurzen und schwungvollen Namen wie die bisher in dieser Themenreihe vorgestellten Dienste.
Aber trotz des umständlichen Klanges – dieser Name ist Programm.

Man sieht es nicht auf den ersten Blick. Aber es sind schon einige Handgriffe getan, wenn der Pastor jeden im Gottesdienstraum an den Tisch des Herren einlädt mit den Worten „Kommt herzu, denn es ist alles bereit!“

Das fängt schon in der Woche vorher an, wenn der Pastor oder die Pastorin mitteilt, in welcher Form das Abendmahl diesmal gefeiert werden soll.
Entsprechend dieser Absprache werden das Brot und der Traubensaft beschafft. „Echten“ Wein verwenden wir in unseren Mahlsfeiern nicht, damit auch wirklich jeder – auch Kinder, Kranke und andere Menschen, denen Alkohol auch in kleinen Mengen schaden würde – sich zum Tisch des Herrn einladen lassen kann.
Erst am Morgen vor dem Gottesdienst werden dann die Brotstücke in Körbe und der Saft auf die Einzelkelche verteilt und auf dem Abendmahlstisch in der Kirche aufgebaut. Dieses kann leider nicht schon am Tage vorher passieren. Denn wer weiß, vielleicht haben wir in unserer Hoffnungskirche ja doch Kirchenmäuse mit mehr als 2 Beinen….

Unbedingt zu diesem Dienst gehört auch das Aufräumen. Nach dem Gottesdienst wird das Abendmahlsgeschirr gründlich gereinigt und in den Schränken in der Sakristei wieder ordentlich und sicher verstaut. Denn nach der Mahlsfeier ist schließlich auch vor der Mahlsfeier. Beim nächsten Mal verlässt sich der oder die nächste Vorbereitende darauf, alles in einwandfreier Ordnung vorzufinden.

Natürlich hat auch dieser Dienst eine Rubrik in unserem Dienstplan. Jeder und jede Freiwillige ist hiernach etwa 2 Mal im Jahr für die Vorbereitung des Abendmahles im Gottesdienst zuständig.

Aber auch hier sind neue Interessierte herzlich willkommen. Am besten lässt sich dieser Dienst erfahren, wenn man einfach mal bei jemanden mit Erfahrung mitmacht.